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Die Geschichte
Das Kraftwerk

Um das gewaltige vorhandene Wasserpotential auch auch nach der Einstellung des Bergbaus nutzen zu können, entstand der Gedanke der Errichtung eines Wasserkraftwerkes. Wesentlichen Anteil dazu hatte der Oberdirektor der Königlichen Erzbergwerke Carl-Heinrich Fischer (1858-1939), damaliger Vorsitzender des zuständigen Revierausschusses.

Er wollte Industrie und Gewerbe in den von der Wirtschaftskrise heimgesuchten Bergbauorten preisgünstig Strom anbieten.

Oberbergrat Oscar Reinhold Lange (1860-1937) fiel die technische Verwirklichung dieses vorhabens zu. Er erkannte, daß die Gegend zwischen Constantin- und Drei-Brüder-Schacht die besten Voraussetzungen für eine kombinierte Nutzung von Gruben- und Tageswässern bot.

Nachdem alle juristischen und technischen Hürden genommen waren, konnte ab 1913 die unterirdische Kaverne aufgefahren werden.

Am Heiligabend des Jahres 1914 ging das Revierelektrizitätzwerk Drei-Brüder-Schacht in Betrieb. Die Anlage ist damit das älteste Kavernenkraftwerkder Welt, denn erstmals in der Geschichte der Technik hatte man einen untertägigen Grubenbau planmäßig für ein öffentlich genutztes Kraftwerk geschaffen. 

 

 

 
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